Ceylon-Spinat

Ceylon-Spinat Foto: Susanne Goroll
Botanischer Name: 
Basella alba var. rubra

Der bei uns im Freiland einjährige Ceylon-Spinat, auch indischer Spinat genannt, ist eine Unterart des  Malabarspinat (Basella alba). In tropischen Ländern wird er als mehrjährige Blattpflanze genutzt. Durch die purpurroten Stiele, rot-grünen Blätter und rosa Blüten ist er hübsch anzusehen. Die langen Ranken läßt man an Reisig oder Zäunen klettern oder auf dem Boden kriechen. 

Anbau: 
Aussaat im Haus: März bis Mai bei 18-21° Grad, nach der Keimung 15-20°, eventuell die Samen vorher 24 Std. einweichen.
Pflanzung: ab Mitte Mai an einen sonnigen, mit genügend Nährstoffen versorgten Standort im Freiland oder ins Gewächshaus. Auch als Ampelpflanze zu kultivieren. Als Zimmerpflanze kann man ihn überwintern und dann ist er mehrjährig.
 
Ernte: 

Ab Juni bis in den Herbst können die jungen Triebspitzen und Blätter geerntet werden.

Vermehrung: 

Der Ceylon-Spinat hat eine zwittrige Blüte und bestäubt sich selbst, man benötigt also nur eine Pflanze zur Vermehrung. Um eine Auslese zu ermöglichen, sind allerdings mehrere günstig. Saaternte: wenn sich die reifen, tiefroten Beeren beim Pflücken leicht ablösen lassen. Danach gut trocknen lassen. 

Nutzung: 

Die dickfleischigen Blätter müssen nur sehr kurz gekocht werden für Gemüse- oder Spinatgerichte. Sie können auch roh verzehrt werden. Die vitamin-, eiweiß- und mineralstoffreichen Blätter werden im Orient zum Sämigmachen von Suppen und Soßen gebraucht. Der Geschmack ähnelt dem von jungen Maiskolben.