Himbeere Goldkönigin

Botanischer Name: 
Rubus idaeus

Die Goldkönigin ist eine gelbfrüchtige Sorte aus den USA. Sie wurde 1882 in den USA als natürlich entstandene Farbvariante ausgelesen und ist seit 1900 auch in Deutschland bekannt. Ihre Verbreitung ist inzwischen jedoch gering; der Markt fragt ausschließlich rote Himbeer-Früchte nach. Die Frucht ist sehr saftreich und besitzt ein süßes, zurückhaltendes Aroma. Gute Sorte für den Hausgarten.

Anbau: 
Gut wasserversorgter, durchlässiger - keineswegs staunasser - lockerer Boden im lichten Schatten. Windgeschützte Standorte bevorzugt.
Die Pflanzung erfolgt in Reihen. Ein Abstand von etwa 50 cm zwischen den einzelnen Himbeersträuchern sowie mindestens die doppelte Entfernung zwischen den Reihen ist ideal.
Die Ruten werden flach eingepflanzt, anschließend gut angießen und den Boden mit einer etwa 5 cm dicken Mulchschicht bedecken.
Der Boden sollte grundsätzlich nicht bearbeitet werden, um die flach verlaufenden Wurzeln nicht zu beschädigen. Stützen sind für die Standfestigkeit der Pflanzen erforderlich.
Eine ständige Mulchdecke aus organischem Material erweist sich als vorteilhaft. Die Stickstoffversorgung kann durch das Aufstreuen von Hornmehl verbessert werden.
Die Übertragung des Himbeermosaikvirus kann durch Bekämpfung der Blattläuse verhindert werden.
 
Ernte: 
Die Goldkönigin ist eine zweimal tragende Sorte, die sowohl an den zweijährigen Ruten (Ernte im Sommer) als auch den einjährigen Ruten (Ernte im Herbst) trägt.
Für die zweimalige Ernte werden die Vorjahresruten im Sommer abgeerntet und dann entfernt. Im Herbst erfolgt die Ernte der Jahresruten; bei ihnen werden anschließend lediglich die abgetragenen Rutenspitzen entfernt. Die Früchte des Folgejahres werden im mittleren Bereich der Triebe gebildet.
 
Vermehrung: 

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Nutzung: 

Frisch verzehren oder einmachen zu Gelee, Marmelade oder Sirup.