Säen Sie sich das mal an

Dieser Aufforderung folgten in diesem Jahr ca. 500 interessierte Haus-, Klein- und Blumentopfgärtner und besuchten die 2. Saatgutbörse der Initiative "Ein Vermehrungsgarten für Hannover"
Im Ernst-Winter-Heim boten Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, des BUNDs und des Internationalen Gartens Saatgut und Informationen zu den von ihnen erhaltenen Sorten an. Saatgut der Stangenbohne "Hildesheim", verschiedene Mais-, Tomaten- und Chilisorten waren zu haben. Günter Stamse von Snoek bot verschiedene biologische Dünger und Hilfstoffe an. Die Gruppe Erntezeit warb bei Kleingärtnern darum bei einer zu reichen Ernte durch Mithilfe und Abnahme zu helfen.
Der Vermehrungsgarten hatte wieder gespendetes Saatgut von verschiedene Kulturen im Angebot. Wenn es den Garten dann gibt, wird dieses Angebot größer werden.

Die Ausstellung "Vielfalt im Nutzpflanzenbereich" des VEN und BUND verdeutlichte auf mehreren großen Plakaten, welche Vielfalt  bei Kartoffeln, Tomaten, Chili und Paprika unser kulturelles Erbe darstellen.
In diesem Jahr waren nicht nur BesucherInnen aus Hannover gekommen, sondern auch aus Peine, Hohenhameln, Minden und Hameln.  
Hatten wir im letzten Jahr die Teilnehmerzahl nur geschätzt, so waren die Kinder bei diesem Mal mit Vogelzählgeräte im Einsatz. Wir konnten die Besucherzahl besser erfassen und waren überrascht, dass sich gut 500 Besucher in den vier Stunden eingefunden hatten.

Schon bald nach Beginn waren viele Besucher da und an allen Ständen herrschte großer Andrang. Ausführliche Beratung über den Anbau der Kulturen, Fragen zu den einzelnen Sorten und  wie selbst Saatgut gewonnen werden kann bestimmten die Gespräche. Für Viele war es ein Wiedertreffen mit Freunden, Bekannten, Projekte wurden überlegt, Absprachen getroffen. Zum Kuchenbufet hatten Viele beigetrtagen und Kuchen gebacken und gespendet, so dass viele ihre Gespräche bei Kaffee und Kuchen fortsetzten konnten. Bei den KuchenspenderInnen bedanken wir uns herzlich.

Im Vermehrungsgarten starten jetzt die erste Kurse und im März hoffen wir mit dem Gartenaufbau beginnen zu können. Anträge sind gestellt und wir hoffen, dass wir demnächst den Brunnen bohren lassen können. Es geht langsam voran, aber es geht. Viele HannoverannerInnen interessieren sich für die Mitarbeit im Garten, so dass wir uns schon freuen sie bald persönlich kennen zu lernen.

Regionalgruppe: Hannover