Mitsuba

Mitsuba Foto: Susanne Goroll
Botanischer Name: 
Cryptotaenia japonica
Synonyme: Japanische Petersilie, Dreiblatt
Dieser bei uns zwei- bis mehrjährige Doldenblütler wächst wild in Japan, China und Korea. Die Blätter und Stängel werden besonders in Japan gern als schmackhafte Würze in der Küche genutzt, in Deutschland ist sie auf Märkten nicht zu bekommen. So lohnt sich der Anbau im eigenen Garten.
 
Anbau: 
Mitsuba wird im Frühjahr nicht zu tief ausgesät.
Sie wächst gerne in einem nahrhaften Boden an einem halbschattigen Platz. Sie ist sehr pflegeleicht und stellt kaum Ansprüche. Die Pflanze ist mehrjährig, bei uns aber nicht immer zuverlässig winterhart. In sehr kalten Wintern ist es ratsam die Pflanzen abzudecken oder auf die Selbstaussaat zu warten.
Ernte: 

Blätter und andere Pflanzenteile können außer im Winter das ganze Jahr über geerntet werden.

Vermehrung: 
Sie ist wahrscheinlich ein Fremdbestäuber, also mehrere Pflanzen blühen lassen. Die Samen werden geerntet, wenn sie braun und trocken werden.
Auch durch die moderate Selbstaussaat  bekommt man neue Jungpflanzen.
 
Nutzung: 
Alle Teile der Pflanze, besonders die Blätter, aber auch Blüten und Wurzel, sind essbar.
Sie hat einen milden Geschmack, weniger nach Petersilie, eher zwischen Sellerie und Engelwurz.
Die Blätter können kleingeschnitten allen Salaten und gekochten Gerichten beigefügt werden, sollten aber nicht zu lang gekocht werden.
 
Text: Susanne Goroll