Ab Oktober im Kino: "Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen"

Der Dokumentarfilm "Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen"  (USA 2015, O.m.U, 90 Minuten) ist ab Oktober 2018 in vielen Kinos zu sehen. Der Regisseur Regisseur Taggart Siegel wird in einigen Städten an einem Filmgespräch im Anschluss an die Vorführung teilnehmen. Weitere Sondervorführungen mit Filmgesprächen sind vorgesehen oder noch in Planung, siehe  http://www.wfilm.de/unser-saatgut/kinotermine/

Der VEN ist Partner des Filmverleihs. Viele Mitglieder des VEN organisieren weitere Sondervorführungen, teils mit Diskussionen und Infoständen. Bitte auch den VEN Terminkalender beachten.
 

 

In dem Film wirken unter anderem die weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall, Raj Patel und Percy Schmeiser mit. Ausgezeichnet wurde der Film mit 18 Festival-Awards und ist aktuell EMMY-nominiert als Outstanding Nature Documentary.

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns, und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvolle Ressource ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren, teils mit gentechnisch veränderten Pflanzen, längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser  Erbe schützen und auch für künftige Generationen bewahren wollen.

Auch die neuen Gentechnik-Methoden wie CRISPR-CAS tragen zur Monopolisierung auf dem Saatgutmarkt und zum Verlust der Sortenvielfalt bei. Mehr dazu:   Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut)